Hptm Mag. Wenninger führte unsere Gruppe durchs Museum

Am Dienstag, dem 20. Jänner 2026, besuchte eine neunköpfige Gruppe des Historischen Vereins Oberndorf das Salzburger Wehrgeschichtliche Museum in der Schwarzenbergkaserne in Wals. Die Besucher wurden vom geschäftsführenden Obmann des Trägervereins „Wehrgeschichtliche Forschung – Salzburger Wehrgeschichtliches Museum“, Hptm Mag. Richard Weninger, durch die Ausstellungen geführt.

Dieser Trägerverein betreibt das Museum mit dem Ziel, die Salzburger Militärgeschichte vom Altertum bis in die Gegenwart zu sammeln, zu dokumentieren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. In drei Ausstellungssälen und im Außengelände sind Bücher, Uniformen, Waffen, Landkarten, Ausrüstung sowie Großgeräte wie Panzer und Kanonen zu sehen. Insgesamt umfasst die Sammlung mehr als 13.000 Objekte, wobei dem Bundesheer der Zweiten Republik ein besonderer Schwerpunkt gewidmet ist. Einen weiteren Höhepunkt bildet der „Panzergarten“, in dem unter anderem mehrere amerikanische Kampfpanzer verschiedener Bauarten, ein russischer T34/85, sowie ein österreichischer Jagdpanzer „Kürassier“ ausgestellt sind.

Im Erdgeschoss werden Österreich in der Besatzungszeit, die geheime Wiederaufrüstung und die Entwicklung des Österreichischen Bundesheeres von der Ungarnkrise bis zu internationalen friedenserhaltenden Einsätzen präsentiert. Der erste Stock beleuchtet die Militärgeschichte Salzburgs von der Römerzeit bis zum Ende der Ersten Republik, mit besonderem Augenmerk auf die Kriege gegen Napoleon.

Die Führung durch Hptm Mag. Richard Weninger machte unseren Besuch zu einer kurzweiligen und sehr informativen Veranstaltung. Sachkundige Erläuterungen, anschauliche Beispiele und zahlreiche Hinweise auf regionale Bezüge ließen die militärhistorische Entwicklung greifbar werden. Besonders die Vielfalt der Exponate und die lebendige Darstellung regten dazu an, über die Rolle des Militärs in Geschichte und Gegenwart nachzudenken und hinterließen bei unserer Gruppe einen nachhaltig positiven Eindruck.